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EOS

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Die von der Privatfirma „block.one“ entwickelte Kryptowährung EOS erschien erstmals im Jahre 2017. Mittlerweile besitzt EOS eine Marktkapitalisierung von 6,13 Milliarden Euro und gehört damit zu den bisher bekanntesten Kryptowährungen, obwohl EOS sich gegenwärtig jedoch weiterhin in der Entwicklung befindet. Neben einer bloßen Kryptowährung handelt es sich bei EOS ebenfalls um eine allgemeine Plattform für Blockchain-basierte Anwendungen.

Offizielle Webseite https://eos.io/

Vergleich EOS – Ethereum 

Betrachtet man EOS genauer, so zeigen sich viele Gemeinsamkeiten mit der Kryptowährung Ethereum, im Vergleich zu dieser jedoch auch Verbesserungen. EOS gilt daher allgemein als Neu- oder Weiterentwicklung von Ethereum. Trotz des Selbstverständnisses als Neuerung von Ethereum handelt es sich bei EOS aber weiterhin lediglich um einen Token auf der Ethereum-Blockchain. Grundsätzlich bringt EOS drei wesentliche Unterschiede im Vergleich zu Ethereum mit sich.

Einerseits sollen bei EOS im Gegensatz zu Ethereum keine Transaktionskosten anfallen. Weiter soll das System bei Hackerangriffen oder ähnlichen Ausfällen auf einen früheren, intakten Zustand zurückgeführt werden. Letztlich unterscheidet EOS sich ebenfalls in Skalierbarkeit und Performance, indem auf den „Proof of Work“-Algorithmus verzichtet wird und stattdessen auf den sogenannten „Delegated Proof of Stake“ gesetzt wird. 

Quelle: https://eos.io/

Delegated Proof of Stake

Der „Delegated Proof of Stake“ wurde ursprünglich von Dan Larimer entwickelt und unterscheidet sich vom herkömmlichen „Proof of Stake“. Ein Problem, welches die Entwickler bei dem „Proof of Stake“ sahen, war, dass immer größer werdende Mining Pools langfristig zu einer Oligarchie – einer Herrschaft der Wenigen – bis hin zu einer Zentralisierung führen würden.

Teilnehmer mit größeren Anteilen würden so beim Proof of Stake bevorzugt werden, da Stakeholder, welche besonders viele Token besitzen, vorwiegend zur Validierung eines nächsten Blocks gewählt würden.

Der Delegated Proof of Stake ist vergleichsweise deutlich demokratischer und wird häufig auch als „technologische Demokratie“ bezeichnet. Beim Delegated Proof of Stake wählen die Token-Inhaber eine Gruppe an Delegierten aus, welche eine bestimmte Transaktion tätigen soll. Sie können also rund um die Uhr mitbestimmen, wer zu den „Ausgewählten“ gehört, welche sich dann mitunter um die Sicherheit und Stabilität des Netzwerks kümmern.

Dieser ständige Voting-Prozess sorgt nicht nur für Abwechslung, sondern ebenfalls für eine enorme Geschwindigkeit bei Transaktionen. Diese führt wiederum zu einer hohen Skalierbarkeit.

Zu Beginn wurden bereits 1 Milliarde Token vorgeschürft und nun nach und nach ausgeschüttet, wobei 100 Millionen Token bei der Entwicklerfirma block.one verbleiben.

Offizielles Whitepaper

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