Niedrige Kursschwankungen gewähren Einstiegschancen in Kryptobranche - Elexer

Niedrige Kursschwankungen gewähren Einstiegschancen in Kryptobranche

Die Volatilität der Preise für Krypto-Assets ist im Vergleich zur den ersten beiden Quartalen 2018 gering – der Kurs schwankt also weniger, ist stabil. Dies stellte Bobby Cho, der Cheftrader für Cumberland, fest. Er sieht trotz der Professionalisierung der Branche und dem stetig wachsenden Markt gute Einstiegsmöglichkeiten für institutionelle Investoren.

Entwicklung des Interesses an der Branche

Bobby Cho ist Handelschef von Cumberland. Cumberland handelt als Broker für Krypto-Assets als DRW Holdings-Tochterfirma. Dadurch offeriert Cumberland auch unerfahrenen Menschen den Einstieg in die Kryptobranche. Die Firma führt mit über 30 großen Kryptowährungen Handel durch – wie zum Beispiel Bitcoin, Ethereum oder auch ZCash. Bobby Cho beschrieb in einem Interview seine Sicht auf die aktuelle Branchensituation. Dabei betonte er den Fakt, dass innerhalb der Szene eine immer stärkere Professionalisierung vonstatten geht.  Im Bezug auf Krypto-Assets ab einem Wert von 100 000 US-Dollar würden sich börsennotierte Unternehmen zu den mitunter wichtigsten Interessenten entwickeln.

Das gesteigerte Interesse hänge laut Cho mit der geringen Preisschwankung zusammen. Große Investoren wurden in der Vergangenheit durch hohe Kursvolatilität eher von dem „Risikomarkt Kryptowährungen“ abgeschreckt. Da dies aber nicht mehr der Fall ist, deutet Cho trotz des starken Marktes gute Einstiegsmöglichkeiten an. Cho selbst: „Einer der größten Kritikpunkte der institutionellen Investoren von Krypto war die Volatilität. In den letzten vier bis sechs Monaten hat der Markt in einer sehr engen Spanne gehandelt, und das scheint damit zu korrespondieren, dass traditionelle Finanzinstitute immer offensiver an den Markt drängen.“

Der Trend zeigt sich ebenfalls in den Strategien der Miner. Damals war es üblich, möglichst viel Volumen an Bitcoin zu guten – hohen – Kursen zu veräußern, um dadurch den größten Gewinn zu erzielen. Inzwischen jedoch wird eine kontinuierliche Liquidation von Token bevorzugt, was zur Stabilisierung des Kurses beiträgt.

Möglichkeiten des außerbörslichen Handels

Eine der größten Gelegenheiten sieht Bobby Cho im Bereich des „over the counter“-Handels, dieser wird auch einfach als „außerbörslicher Handel“ bezeichnet. Dort wäre laut Cho ein Halten von vermögenden Investoren nachhaltig möglich.

Da dieser Handel außerhalb der Börse und durch Broker stattfindet, lassen sich die Vertragsbedingungen bei Liquidation großer Summen zuvor festlegen. Abrupte Kursschwankungen haben dadurch keinerlei Einfluss auf die Transaktionen der Privatverkäufe. Ein weiterer Grund für diese Handelsform ist der Fakt, dass das Handelsvolumen, also die maximale Transaktionsanzahl und -größe der klassischen Exchanges nicht ausreichend ist, um Anliegen von Großinvestoren zu bedienen.

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