Verdopplung der ausgespähten Router in Indien auf etwa 30.000 Geräte - Elexer

Verdopplung der ausgespähten Router in Indien auf etwa 30.000 Geräte

Das Sicherheitsunternehmen Banbreach veröffentlichte kürzlich einen Bericht, in welchem unter anderem darüber informiert wurde, dass sich die Anzahl der von Kryptojacking-Software kompromittierten indischen Router im letzten Monat verdoppelt habe. Wie von Hard Fork am 05. Oktober berichtet wurde, seien über 30 000 Router in Indien gehackt worden.

Diese Zahlen erhält man, da es Banbreach gelungen ist, den Datenverkehr nachzuvollziehen und eine Identifikation aller Geräte im Internet mit öffentlichen IP-Adressen durchzuführen. Daher lässt sich der Datenverkehr von Routern beobachten.

Verteilung der Kompromittierung

Banbreach teilte die bevölkerten Gebiete in drei Kategorien ein, wobei die Skala von den am dünnsten besiedelten bis zu denen am dichtesten besiedelten Gebieten reicht. Die Firma berichtete, dass sich 45 Prozent der betroffenen Router, welche man ausspähen und sogar manipulieren könnte, in den am dünnsten besiedelten Gebieten befinden.

Quelle:  pic.twitter.com/2fCyR7fQqj

Tier 3 cities are the most affected, followed by tier 1. 
— Banbreach (@Banbreach) October 5, 2018

Weiter lasse sich sagen, dass im Bezug auf die drei größten Städte mit den am meisten infizierten Routern der Zuwachs 500 Prozent betragen hätte, so Banbreach.

Quelle:  pic.twitter.com/TuCxt0evnb

The number of compromised routers have doubled in the past month. For the top three cities with the most infected routers, the growth has been ~5x.. 
— Banbreach (@Banbreach) October 5, 2018

CoinHive

An sich ist CoinHive nichts „böses“ – Wohltätigkeitsorganisationen verwendeten den Code beispielsweise bereits. Durch Hacker wurde das Protokoll jedoch ausgenutzt, es baut illegal Kryptowährungen auf Nutzercomputern ab. Normalerweise wird dies nur mit Einverständnis des Nutzers durchgeführt, wobei dieser meist selbst entscheiden kann, inwieweit seine Rechenleistung für Mining genutzt werden können soll. Gehackte haben jedoch keinen Einfluss darauf – der Code verwendet entweder einen Teil oder gar die gesamte Rechenleistung eines Browsers. Mit der so gestohlenen Leistung minen die Hacker die Altcoin Monero – kurz: XMR – und erhalten somit einen wirtschaftlichen Vorteil. Weitere Untersuchungsergebnisse zeigen, dass die Gesamtleistung aller infizierten Geräte monatlich über 215 000 Euro in XMR generiert. Einer im Juni durchgeführten Studie zufolge, besitzt XMR ein Monopol im Bezug auf von Malware betroffene Kryptowährungen. Zirka 5 Prozent des Gesamtwertes von XMR – 150 Millionen Euro – sei illegal gemined worden, heißt es.

Betroffene

Eine Quelle für den Infekt sind Router in den indischen Haushalten. Teils sei der Code im Router gefunden worden, welcher vom Internetanbieter zur Verfügung gestellt wurde, so einige Nutzer auf Twitter. Daher lasse sich vermuten, dass sämtliche Router des Anbieters veraltet und infiziert sind.

Ebenfalls seien nicht nur private Geräte über ihren gelieferten Router betroffen – man habe den Code auf 119 indischen Webseiten finden können, welche auch eigens gekaufte Router infizieren würden. Dort hätten die Hacker vor allem offizielle Internetseiten der Regierung im Visier. So seien bereits 13 500 Router infiziert worden.

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