Warum Nachrichten über den JPM Coin zum Anstieg von Bitcoin (BTC) führten - Elexer

Warum Nachrichten über den JPM Coin zum Anstieg von Bitcoin (BTC) führten

Am Valentinstag waren Krypto-Investoren mit der Nachricht konfrontiert, dass die größte Bank der Vereinigten Staaten, JP Morgan Chase, ihre eigene Kryptowährung – den so genannten JPM Coin – herausgegeben hat. Viele reagierten mit starker Kritik auf den „Bankencoin“, doch 5 Tage später, am 19. Februar, verzeichnete Bitcoin einen rasanten Anstieg und näherte sich zum ersten Mal seit Anfang des Jahres der 4.000 Dollar-Grenze. 

Die Frage, die sich nun stellt: Gibt es einen Zusammenhang mit der Ankündigung des JPM Coin und dem Anstieg von Bitcoin?

Laut dem Abacus Journal gibt es diesen definitiv: Die Einführung des JPM Coin soll ein erneutes Interesse an der Investition von Bitcoin ausgelöst haben. Dadurch, dass JP Morgan eine eigene Kryptowährung eingeführt hat, soll die Legitimation von dezentralen Kryptowährungen wie Bitcoin verstärkt wurden sein. Einen Beweis dafür liefert die CME Group, die am 19. Februar eine Rekordzahl von Bitcoin-Future-Kontrakten gemeldet hat. Eine Hedge-Fonds-Quelle bestätigte dem Abacus Journal ebenfalls, dass der JPM-Coin der Katalysator für den Anstieg war.

Wenn dies so ist, warum dann ein verspäteter Anstieg?

Als Bloomberg die Nachricht twitterte, dass die größte Bank der Vereinigten Staaten eine eigene Kryptowährung einführt hat, wurde der Bericht verspottet. Einige User gingen so weit und stellten den Bericht als ein perfektes Beispiel für Fake News dar. Laut Bloomberg wurden sich Investoren erst wenige Tage später darüber bewusst, dass der JPM tatsächlich eingeführt wurde.

Sollte sich dieses Szenario bewahrheiten, ist es nicht auszuschließen, dass auch zukünftige, zentrale Kryptowährungen einen positiven Einfluss auf den Kryptomarkt im Allgemeinen nehmen werden.

Quellenangaben: Abacus Journal, Ethereumworldnews

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